Ausgewählte Referenzen und Projektergebnisse

Einblick in Projekte, Herausforderungen und Ergebnisse aus unserer Arbeit mit Data- & AI-Plattformen.

01

Greenfield-Aufbau einer zentralen Datenplattform auf Azure Databricks

Ausgangslage

Im Zuge einer unternehmensweiten Datenstrategie sollte eine zentrale Datenplattform vollständig neu aufgebaut werden, ohne bestehende Lakehouse-Grundlage. Heterogene On-Premises-Quellsysteme mussten angebunden und ein bestehendes BI-Tool perspektivisch abgelöst werden.

Unser Beitrag

  • Konzeption der Greenfield-Plattform inkl. Zielarchitektur und Anforderungsaufnahme
  • Architektur-Blueprint mit Azure Databricks (Medallion) als zentralem Lakehouse
  • Orchestrierung über Azure Data Factory, Transformationslogik mit dbt Core
  • Reporting-Schicht mit Microsoft Fabric und Power BI, inkl. Ablösungspfad für das Legacy-BI-Tool
  • Anbindung der Quellsysteme über Self-hosted Integration Runtime
  • Modellierungsrichtlinien (Data Vault 2.0, Kimball), Workshops und Enablement

Impact

  • Tragfähige Zielarchitektur und konkreter Blueprint als Fundament der Datenstrategie
  • Klarer Migrationspfad weg vom Legacy-BI-Tool
  • Konsistente Modellierungsstandards für eine erweiterbare Datenbasis
  • Internes Team schrittweise zum Eigenbetrieb befähigt
02

Azure-Migration und Aufbau einer Logistik-Datenplattform in einem Industrieunternehmen

Ausgangslage

Die Logistikabteilung eines produzierenden Industrieunternehmens arbeitete mit einer historisch gewachsenen On-Premises-Landschaft auf Basis von Microsoft-Technologien. Eine einheitliche Datenmodellierung gab es nicht: Jeder Use Case war für sich aufgebaut, entsprechend unübersichtlich waren Strukturen, Abhängigkeiten und Auswertungen. Mit der Migration nach Azure sollte deshalb nicht nur die Technik wechseln, sondern auch ein tragfähiges Zielmodell für den weiteren Ausbau entstehen.

Unser Beitrag

  • Begleitung der Migration der Logistik-Datenlandschaft nach Azure und Aufbau einer Datenplattform in Medallion-Architektur
  • Aufnahme der Anforderungen und der bereits bestehenden Use Cases aus der Altwelt als Grundlage für den Migrationsschnitt
  • Entscheidungsgrundlage für den Migrationsansatz: Gegenüberstellung von Lift-and-Shift und Neuaufbau inklusive Kostenrechnung für beide Szenarien
  • Beratung zur Datenmodellierung: Bewertung von Kimball und Data Vault 2.0, entlang der konkreten Logistikprozesse
  • Unterstützung beim Einsatz von dbt für die End-to-End-Datenverarbeitung: Projektstruktur und Layering, Modellierungs- und Namenskonventionen, Materialisierungs- und Inkrement-Strategien, Macros und Wiederverwendung, Umgebungs- und Deployment-Konzept, Dokumentation und Data Lineage
  • Ausgestaltung des Testprozesses: dbt-Tests als festes Quality Gate, Trennung technischer und fachlicher Tests, Regeln für Freigaben und CI/CD
  • Implementierung von Use Cases im Bereich Logistik für Management- und operatives Reporting, unter anderem Frachtkostenanalysen nach Relation, Carrier, Versandart und Auftrag sowie Pick-Analysen zu Pickmengen, Pickleistung je Schicht und Bereich und Auslastung der Kommissionierung

Impact

  • Logistikprozesse durchgängig messbar und transparent auf einer gemeinsamen, geprüften Datenbasis
  • Management und operative Steuerung arbeiten mit denselben Kennzahlen statt mit Use-Case-spezifischen Insellösungen
  • Entscheidung gegen Lift-and-Shift auf Basis einer belastbaren Kostenrechnung: Der Neuaufbau bedeutete initial mehr Aufwand, eine reine Übernahme der Altlogik hätte dauerhaft rund 30 % höhere Compute-Kosten pro Jahr verursacht
  • Einheitliche Modellierungs- und Teststandards, auf denen das interne Team die Plattform eigenständig weiterentwickeln kann
03

Architekturberatung zu Azure Databricks und Microsoft Fabric

Ausgangslage

Vor einer Plattformentscheidung bestand Unklarheit, ob Azure Databricks oder Microsoft Fabric die passende Grundlage bildet. Es fehlte eine fundierte Bewertung und eine belastbare Entscheidungsgrundlage für Technologieauswahl, Budgetierung und MVP-Start.

Unser Beitrag

  • Azure-Databricks- und Microsoft-Fabric-Workshop zur strategischen Bewertung
  • Analyse von Anforderungen, Quellsystemen und Use Cases über Interviews mit Fachbereichen und IT
  • Vergleich beider Plattformen inkl. Kosten, Governance und Betriebsauswirkungen
  • Definition von Zielarchitektur, Governance-Modell und Implementierungs-Roadmap

Impact

  • Klare, dokumentierte Plattformentscheidung in rund drei Monaten
  • Entscheidung auf Basis einer nachvollziehbaren Bewertungsmatrix
  • Abgestimmte Zielarchitektur mit Governance-Modell
  • Priorisierte Roadmap für einen budgetierbaren, risikoarmen MVP-Start
04

Skalierbare Cloud-Datenplattform nach Data Vault 2.0

Ausgangslage

Supply-Chain-, Einkaufs- und Produktionsdaten aus SAP ECC und S/4HANA sollten standortübergreifend nutzbar werden. Die historisch gewachsene Landschaft war fragmentiert und nur begrenzt skalierbar, einheitliche KPIs über alle Standorte kaum möglich.

Unser Beitrag

  • Aufbau einer skalierbaren Cloud-Datenplattform für Supply-Chain-, Einkaufs- und Produktionsdaten
  • Integration von SAP ECC, S/4HANA, Microsoft Dynamics und weiteren Quellsystemen
  • Modellierung nach Data Vault 2.0, Transformationslogik mit dbt
  • Harmonisierung werks- und prozessspezifischer SAP-Logik in einem konsistenten Datenmodell
  • Produktive End-to-End-Use-Cases für Supply Chain, Einkauf und Produktion
  • Standardisierte KPIs über alle Werke, Power-BI-Reports und Self-Service BI

Impact

  • Fünf produktive Use Cases: Supplier Performance, Savings, Forecast Accuracy, Inventory und Order Fulfilment
  • Gemeinsame, validierte Datenbasis über alle Standorte und Werke
  • Mehr Transparenz in der Supply Chain, bessere Planung und messbare Einsparungen
  • Neue Quellsysteme dank Data Vault 2.0 flexibel integrierbar
  • Fachbereiche analysieren über Self-Service BI eigenständig
05

Globale Finance-Datenplattform für den Group-Finance-Bereich eines internationalen Konzerns

Ausgangslage

Die Finance-Datenlandschaft war stark fragmentiert. Ein Legacy Data Warehouse benötigte teils über zehn Stunden für tägliche Ladeprozesse und lief instabil. Daten aus mehr als 100 Quellsystemen unterschiedlicher Länder mussten integriert werden, mit hohem manuellem Aufwand und uneinheitlicher Datenqualität.

Unser Beitrag

  • Aufbau einer globalen, skalierbaren Finance-Datenplattform
  • Integration von über 100 Quellsystemen inkl. Finanzbuchhaltungs- und länderspezifischer Systeme
  • Metadatengesteuerte ETL-Logik: Pipelines generieren Strukturen und Ladeprozesse automatisch
  • Change Data Capture für inkrementelle Verarbeitung statt vollständiger Neuladung
  • Automatisierte Data-Quality-Checks sowie Logging und Monitoring für stabilen Betrieb
  • Konsistente Datenbasis für Reporting, Controlling und Self-Service BI

Impact

  • Lade- und Verarbeitungszeiten um bis zu Faktor 10 reduziert
  • Administrativer Aufwand um rund 70 % gesunken
  • Berichte schneller und stabiler, Datenqualität nachweislich gestiegen
  • Erste KI-Prototypen umgesetzt

Das sagen unsere Kunden

„Sanalytics hat uns bei der Modernisierung unserer Datenplattform und unseres Reportings begleitet. Zudem unterstützten sie uns bei der Evaluierung von KI-Lösungen sowie bei der Entwicklung von Prototypen. Dank ihrer Unterstützung gelang der reibungslose Übergang zu einer skalierbaren Datenplattform für Group Finance mit höherer Datenqualität, besserer Performance und verbesserter Wartbarkeit."
Christian Reimann
Christian ReimannAbteilungsleiter Business Intelligence
a. hartrodt
David Sanadze David Sanadze Gründer & Solutions Architect – Data & AI

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