Aufbau von Data- & AI-Plattformen

Von der Datenstrategie über Architektur und Data Engineering bis in den Betrieb. Wir bauen die Plattform, die Ihr Team danach selbst weiterentwickelt.

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ArchitekturZielbild und Datenmodell festlegen, bevor gebaut wird.
Data EngineeringQuellen anbinden, Strecken bauen, Qualität absichern.
Betrieb und EnablementGovernance einziehen, Verantwortung übergeben.

Eine Plattform, keine Sammlung von Einzelstrecken

In den meisten Unternehmen ist die Datenlandschaft nicht geplant worden, sondern über Jahre gewachsen. Für jede neue Anforderung kam eine weitere Datenstrecke dazu, häufig mit eigenem Werkzeug und eigener Berechnung derselben Kennzahl. Solange niemand zwei Auswertungen nebeneinanderlegt, fällt das nicht auf.

Eine Data- & AI-Plattform dreht das um. Die Daten aller relevanten Quellsysteme laufen an einer Stelle zusammen und werden dort einmal bereinigt, historisiert und zu einer gemeinsamen Sicht zusammengeführt. Reporting, Analytics und KI greifen anschließend auf dieselbe Basis zu. Wir bauen solche Plattformen auf Azure Databricks und Microsoft Fabric, von der ersten Architekturskizze bis in den produktiven Betrieb.

An der Technologie scheitert das heute selten. Häufiger scheitert es an einem Datenmodell, das zur tatsächlichen Quelllandschaft nicht passt, oder daran, dass nach Projektende niemand im Haus die Plattform weiterentwickeln kann. Um beides kümmern wir uns von Anfang an.

Quellsysteme
ERP
CRM
Datenbanken
Dateien und APIs
Anbindung
Extraktion und BeladungBatch, CDC, Streaming
Data- & AI-Plattform
BronzeRohdaten je Quelle, unverändert
Silberbereinigt, historisiert, modelliert
GoldSternschema für die Auswertung
Nutzung
Reporting und Self-Service BIBerichte und eigene Auswertungen
Anwendungenoperative Systeme, Datenprodukte
KI-Use-CasesMachine Learning und LLM
Quer über alle Schichten
Governance und BetriebZugriffsrechte, Data Lineage, Monitoring, Tests, Kostenkontrolle

Was wir bauen

Sechs Bausteine, die zusammen eine tragfähige Plattform ergeben.

Anbindung der Quellsysteme

SAP, Microsoft Dynamics 365, Salesforce, MES- und Logistiksysteme, Dateien und APIs. Wir wählen je Quelle das passende Verfahren, von Batch über Change Data Capture bis Streaming, und legen die Rohdaten unverändert ab, damit jede spätere Auswertung gegen den Ursprung prüfbar bleibt.

Datenarchitektur und Datenmodellierung

Kimball oder Data Vault 2.0: Diese Wahl entscheidet, wie gut die Plattform mit neuen Quellen und Anforderungen mitwächst. Wir treffen sie anhand Ihrer Quelllandschaft, Ihrer Historisierungspflichten und der Erfahrung im Team, und legen die Abwägung offen, statt eine Methode zu setzen.

Data Engineering und Transformation

Transformationsstrecken mit dbt oder Lakeflow Declarative Pipelines, versioniert im Git, mit Tests auf Schlüssel, Beziehungen und fachliche Plausibilität. Orchestrierung, Fehlerbehandlung und Wiederanlauf gehören dazu, nicht in ein späteres Ticket.

Governance und Betrieb

Zugriffsrechte bis auf Zeilen- und Spaltenebene, nachvollziehbare Herkunft jeder Kennzahl, Monitoring der Ladestrecken und Kostenkontrolle. Auf Azure Databricks über Unity Catalog, in Microsoft Fabric über Domänen, Workspaces und Kapazitätssteuerung. Wie sich das bis in die Auswertung fortsetzt, steht auf Reporting und Self-Service BI.

Enablement

Ihr Team arbeitet vom ersten Sprint an mit, nicht erst bei der Übergabe. Konventionen werden dokumentiert, Entscheidungen begründet festgehalten, und die Verantwortung wandert schrittweise ins Haus. Das ist der Punkt, an dem sich entscheidet, ob die Plattform nach uns weiterlebt.

Ablösung von Legacy-Strecken

Selten steht die Plattform auf der grünen Wiese. Ein reiner Umzug der bestehenden Strecken geht schnell, nimmt aber jede gewachsene Schwäche mit. Wir nehmen die vorhandene Landschaft deshalb zuerst auf und entscheiden je Strecke: unverändert übernehmen, überarbeiten oder im Zielmodell neu schneiden. Was neu entsteht, legen wir auf Laufzeit und Kosten aus, nicht nur auf eine schnelle Ablösung. Umgestellt wird dann Geschäftsobjekt für Geschäftsobjekt, Alt und Neu laufen eine Zeit lang parallel und werden verglichen, bevor die alte Strecke abgeschaltet wird.

Welches Datenmodell zu Ihren Quellen passt, können Sie vorab einschätzen

Der zweite Baustein oben, die Wahl zwischen Kimball und Data Vault 2.0, ist die Entscheidung mit der längsten Wirkung. Unser Kompass stellt Ihnen dazu 14 Fragen und liefert in drei bis vier Minuten eine begründete Ersteinschätzung samt Abwägungen.

Zum Modellierungskompass

Wie wir vorgehen

Vier Phasen. Die erste liefert eine Entscheidungsgrundlage, ab der zweiten entsteht etwas Produktives.

  1. 2 bis 4 Wochen
    1. ZielbildQuellen, Anforderungen und Nutzerkreis erheben, Zielarchitektur und Reihenfolge festlegen
  2. 4 bis 8 Wochen
    2. FundamentPlattform, Governance und die erste Datenstrecke bis in einen produktiven Bericht
  3. je nach Umfang
    3. Use CasesEin Fachbereich oder Use Case je Stufe, am Ende jeweils produktiv nutzbar
  4. begleitend
    4. ÜbergabeIhr Team arbeitet mit, Konventionen und Entscheidungen sind dokumentiert übergeben
Phase 2 ist hervorgehoben, weil dort das Fundament entsteht: Datenmodell, Governance und die erste durchgehende Datenstrecke. Jede weitere Ausbaustufe baut darauf auf, und dieses Fundament später auszutauschen ist der mit Abstand teuerste Umbau.

Datenstrategie als erste Phase

Eine Strategie, die nicht in eine Architektur mündet, bleibt ein Dokument.

Wir verkaufen Datenstrategie nicht als eigenes Vorhaben mit eigenem Abschlussbericht. Sie ist die erste Phase des Aufbaus und beantwortet die Fragen, aus denen unmittelbar die Zielarchitektur folgt:

  • Welche Entscheidungen soll die Plattform tragen, und welche Kennzahlen gehören dazu?
  • Welche Quellsysteme liefern die Daten dafür, und wie oft ändern sie sich?
  • Welche Anforderungen bestehen an Historisierung und Nachweisbarkeit?
  • Wer arbeitet später damit, eine Abteilung oder das ganze Unternehmen?
  • Was kann Ihr Team heute, und was muss es lernen?

Am Ende dieser Phase steht kein Foliensatz mit Reifegradmodell, sondern eine Zielarchitektur, eine begründete Modellierungsentscheidung, eine priorisierte Reihenfolge der Use Cases und eine realistische Aufwandseinschätzung für die erste Ausbaustufe. Damit lässt sich entweder starten oder bewusst nicht starten. Beides ist ein brauchbares Ergebnis.

FormatKickoff, Interviews mit Fach- und IT-Seite, technische Sichtung, Abschlussworkshop
Dauer2 bis 4 Wochen, abhängig von Anzahl der Quellen und beteiligten Bereichen
ErgebnisseZielarchitektur, Modellierungsentscheidung mit Abwägung, priorisierte Use Cases, Aufwandseinschätzung
Investition ab 4.750 € zzgl. MwSt. Angebot anfragen

Auf welcher Plattform wir bauen

Wir sind auf zwei Plattformen spezialisiert und verdienen an keiner von beiden mehr. Deshalb fällt die Wahl anhand Ihrer Ausgangslage.

1

Azure Databricks

Die stärkere Wahl bei Engineering-Tiefe, vielen heterogenen Quellen, großen Datenmengen und wenn Data Science, Machine Learning oder generative KI eine echte Rolle spielen. Offene Formate über Delta Lake, Governance über Unity Catalog.

Zur Azure Databricks Beratung →
2

Microsoft Fabric

Die stärkere Wahl bei enger Power-BI-Integration, Self-Service für Fachbereiche und geringem Betriebsaufwand, besonders in Organisationen, die ohnehin tief im Microsoft-Ökosystem stehen.

Zur Microsoft Fabric Beratung →
3

Beides nebeneinander

Kommt häufiger vor, als die Produktseiten vermuten lassen: Data Engineering und KI auf Azure Databricks, Auswertung und Self-Service über Power BI und Microsoft Fabric. Wichtig ist, dass die Grenze bewusst gezogen wird. Bleibt sie offen, entstehen mit der Zeit doppelte Transformationen und Kennzahlen, die je nach Werkzeug leicht anders ausfallen. Wir legen deshalb früh fest, welche Aufgabe auf welcher Plattform liegt, und halten die Entscheidung nachvollziehbar fest.

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Warum Sanalytics

Spezialisierte Data- & AI-Experten, die Architektur und Umsetzung selbst verantworten. Was das für Sie bedeutet:

Architektur, Umsetzung und Enablement aus einer Hand

Wer bei uns die Zielarchitektur entwirft, begleitet das Vorhaben bis in den produktiven Betrieb und die Übergabe an Ihr Team. Entscheidungen werden dadurch an der Umsetzung geprüft und fallen nicht erst mitten im Projekt auf.

Sie entscheiden auf gesicherter Grundlage

Jede Architekturentscheidung hat Vorteile und einen Preis. Wir legen beides offen, mit Aufwand, Folgen und Alternativen, damit die Entscheidung bei Ihnen liegt und nicht bei einer Methodenpräferenz. Das gilt besonders für die Wahl des Datenmodells, die sich später am teuersten korrigieren lässt.

Schneller produktiv

Mit eigenen Vorlagen und Bausteinen für Anbindung, Modellierung und Tests bringen wir Use Cases in Wochen in den Einsatz, nicht in Monaten.

Enablement statt Abhängigkeit

Wir bauen so, dass Ihr Team die Plattform danach eigenständig weiterentwickelt. Erfolgreiche Beratung macht sich mit der Zeit überflüssig.

Häufig gestellte Fragen zum Aufbau von Data- & AI-Plattformen

Sechs Bausteine: die Anbindung der Quellsysteme, die Datenarchitektur samt Datenmodell, die Transformationsstrecke mit Orchestrierung und Tests, Governance und Betrieb mit Zugriffsrechten, Data Lineage und Monitoring, das Enablement Ihres Teams, und wo bereits eine Landschaft existiert die schrittweise Ablösung der alten Strecken. Die Plattform ist erst fertig, wenn alle sechs stehen. Am häufigsten unterschätzt wird Governance und Betrieb, weil dieser Teil beim ersten Use Case noch nicht stört und ab dem dritten die Bremse ist.

Beides kommt vor. Im Greenfield ist die Fundamententscheidung günstig, weil noch nichts umgebaut werden muss, dort beginnen wir mit Zielbild und Architektur. Läuft dagegen schon eine Plattform produktiv, ist ein Komplettumbau selten die richtige Antwort. Dann stellen wir einzelne Geschäftsobjekte nacheinander um, während der Betrieb weiterläuft, und lösen die alten Strecken schrittweise ab.

Das hängt vom Fundament ab, das Ihre Anforderungen verlangen. Bei wenigen stabilen Quellen und einer Abteilungssicht sind vier bis acht Wochen bis zum ersten produktiven Bericht realistisch. Kommen viele heterogene Quellen zusammen, muss die Plattform unternehmensweit tragen, oder müssen Sie rückwirkend belegen können, welcher Wert wann aus welchem System kam, etwa gegenüber Wirtschaftsprüfern, im Rahmen von GoBD, DSGVO und ISO 27001, unter aufsichtsrechtlichen Anforderungen wie denen der BaFin und DORA im Finanzsektor oder unter branchenspezifischen Vorgaben wie GxP und dem Lieferkettengesetz, dann ist eine längere Aufbauphase die ehrlichere Planung. Wir sagen Ihnen im Erstgespräch, in welchem der beiden Fälle Sie sind.

Die Datenstrategie ist bei uns die erste Phase des Aufbaus. Sie klärt, welche Fragen die Plattform beantworten, welche Probleme sie lösen und welche Entscheidungen sie stützen soll, welche Quellen dafür nötig sind, welche Anforderungen an Historisierung und Nachweisbarkeit bestehen und in welcher Reihenfolge Use Cases kommen. Daraus folgt die Zielarchitektur. Eine Strategie, die nicht in eine Architektur mündet, bleibt ein Dokument.

Wir bewerten neutral, weil wir auf beide Plattformen spezialisiert sind und an keiner von beiden mehr verdienen. Grob: Microsoft Fabric spielt seine Stärken bei enger Power-BI-Integration, Self-Service für Fachbereiche und geringem Betriebsaufwand aus. Azure Databricks bietet mehr Engineering-Tiefe und ist stärker bei Data Science, Machine Learning und generativer KI. Die Entscheidung fällt anhand Ihrer Quellen, Ihres Teams und Ihrer Betriebsvorstellung.

Unser Ziel ist der Eigenbetrieb durch Ihr Team. Deshalb gehört Enablement von Anfang an in den Plan: dokumentierte Konventionen, gemeinsames Arbeiten am realen Code statt Frontalschulung, und eine schrittweise Übergabe der Verantwortung. Danach begleiten wir auf Abruf, etwa bei der Anbindung weiterer Quellsysteme, bei Architekturfragen oder bei der nächsten Ausbaustufe.

Weniger, als viele erwarten, aber nicht null. Wir brauchen vor allem Zugang zu den Quellsystemen und Menschen, die die Fachlichkeit kennen: je Quellsystem eine Ansprechperson für Fragen zu Feldern und Sonderfällen, und aus dem Fachbereich jemanden, der entscheiden darf, wie eine Kennzahl gerechnet wird. In der ersten Phase sind das überschaubare Termine, während des Aufbaus ein regelmäßiger kurzer Austausch. Wer später selbst weiterentwickeln will, sollte zusätzlich Zeit für die Mitarbeit einplanen, denn genau daraus entsteht die Eigenständigkeit.

Das sagen unsere Kunden

„Sanalytics hat uns bei der Modernisierung unserer Datenplattform und unseres Reportings begleitet. Zudem unterstützten sie uns bei der Evaluierung von KI-Lösungen sowie bei der Entwicklung von Prototypen. Dank ihrer Unterstützung gelang der reibungslose Übergang zu einer skalierbaren Datenplattform für Group Finance mit höherer Datenqualität, besserer Performance und verbesserter Wartbarkeit."
Christian Reimann
Christian ReimannAbteilungsleiter Business Intelligence
a. hartrodt
David Sanadze David Sanadze Gründer & Solutions Architect – Data & AI

Wo steht Ihre Plattform heute?

Ob Sie neu anfangen oder eine über Jahre gewachsene Datenlandschaft ablösen: Die ersten Entscheidungen wirken am längsten nach.

In 30 Minuten klären wir:

  • welches Fundament Ihre Quelllandschaft und Ihre Anforderungen wirklich verlangen
  • womit Sie anfangen sollten, damit früh etwas Produktives entsteht
  • was Ihr Team davon selbst übernehmen kann und wo Unterstützung sinnvoll ist
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