Kimball, Hybrid oder Data Vault 2.0: Diese Entscheidung fällt ganz am Anfang und ist später nur mit erheblichem Aufwand zu korrigieren. In drei bis vier Minuten erhalten Sie eine begründete Ersteinschätzung, mit Erklärung, Abwägungen und nächsten Schritten.
Für Data- & AI-Plattformen auf Azure Databricks und Microsoft Fabric, die dem Medallion-Ansatz mit den Schichten Bronze, Silber und Gold folgen.
Alle Fragen beziehen sich auf Ihren Arbeitsalltag: Ihre Quellsysteme, wie oft sich dort etwas ändert, wer später mit der Plattform arbeitet und welche Erfahrung Ihr Team mitbringt. Vorkenntnisse in Datenmodellierung sind nicht nötig.
Sie beantworten eine Frage nach der anderen, zu jeder gibt es ein Beispiel aus der Projektpraxis. Zurückgehen und Antworten ändern ist jederzeit möglich.
Sie sehen Ihre Empfehlung samt Erklärung, wie der Ansatz in Bronze, Silber und Gold konkret aussieht, was Sie dafür in Kauf nehmen und womit Sie anfangen sollten.
Alle drei enden im selben konformierten Sternschema, das Ihre Fachbereiche auswerten. Sie unterscheiden sich darin, an welcher Stelle mehrere Quellsysteme zu einer gemeinsamen Sicht zusammengeführt werden.
Der klassische dimensionale Ansatz. In Silber liegen die Quellen bereinigt und historisiert, jeweils in ihrer eigenen Struktur. Ein einziger Transformationsschritt nach Gold erledigt dann alles zugleich: formen, Schlüssel mappen, Quellen vereinigen und konformieren.
Passt, wenn wenige, stabile Quellen vorliegen und eine Abteilung mit einer geltenden Sicht auf die Zahlen arbeitet.
Der Preis: Jede Quelländerung trifft genau diesen einen Schritt, der mit jeder weiteren Quelle wächst.
Modular pro Quelle gebaut, Kimball für die Auswertung. Auf derselben bereinigten Basis wie bei Kimball liegt eine zweite Stufe, in der jede Quelle für sich in Fakt- und Dimensionsform gebracht wird, noch mit den Schlüsseln der eigenen Quelle. Erst in Gold werden Schlüssel gemappt und Quellen vereinigt.
Passt, wenn mehrere Quellen dasselbe Geschäftsobjekt liefern, Migrationen anstehen oder eine Nutzergruppe die ungemischte Sicht eines einzelnen Systems braucht.
Der Preis: Das Schlüssel-Mapping wiederholt sich je Gold-Objekt, und die Trennung von Struktur und Geschäftslogik hält kein Werkzeug ein, nur das Team.
Die Integration steckt im Datenmodell. Hubs halten die Geschäftsschlüssel, Links die Beziehungen, Satellites die beschreibenden Felder samt Historie, getrennt je Quelle. In Gold entstehen daraus Information Marts, die wieder wie ein normales Sternschema aussehen.
Passt, wenn viele unterschiedliche Quellen zusammenkommen, Nachweispflichten von außen bestehen und die Plattform unternehmensweit trägt.
Der Preis: Höchster Initialaufwand vor der ersten Auswertung, und die Umsetzung gehört generiert statt von Hand gebaut.
Welcher Weg zu Ihrer Ausgangslage passt, hängt an Quellen, Änderungsfrequenz, Historisierungspflichten, Nutzerkreis, Team und Zeitrahmen. Genau diese sechs Punkte fragt der Kompass ab. Die ausführliche Herleitung mit Codebeispielen steht im Artikel Data Vault 2.0, Kimball oder Hybrid.